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                <title>Reimers Blickwendung</title>
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                <description>RSS-Feed von Blickwendung.de - die etwas andere Sichtweise, (c) H. Reimer</description>
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                        <title>Reimers Blickwendung</title>
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                        <title>La Proie (Die Beute)</title>
                        <description>(Eric Valette, F 2011, 102 Minuten) Noch einer aus der Liga von &quot;L'immortel&quot;. Frankreichs Alleskönner Albert Dupontel spielt einen eingebuchteten Bankräuber, der unwissentlich Frau, Kind und Beute einem pädophilen Psycho auf dem Silbertablett präsentiert. Als er's merkt, bleibt natürlich nur ein Ausweg: Bei der ersten Gelegenheit raus aus dem Knast und hinterher. Leichter gesagt als getan, zumal ihm erst noch ein Haufen russischer Mithäftlinge und ein fieser Wärter an den Kragen wollen.</description>
                        
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                        <title>The Circle</title>
                        <description>(Bon Jovi, Island, 2009) Selbsttest meiner mentalen Stabilität: Kann ich ein Album von Bon Jovi besprechen? Argh. Und kann ich das dem arglos reingesurften User zumuten? Argh. Leihen wir uns eingangs Kraft bei einem Zitat der weithin fehleingeschätzten &quot;Bloodhound Gang&quot;: &quot;I hate Jon Bon Jovi but I hate his music more&quot; ('Shut Up'/'One Fierce Beer Coaster', 1996). Schön die Kurve gekriegt, gell? Nicht? Okay, ich geb's zu: Natürlich habe ich &quot;The Circle&quot; noch nie gehört, zumindest nicht wissentlich.</description>
                        
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                        <title>Guttenberg überführt!</title>
                        <description>Endlich Gewissheit: Baron Karl-Theodor zu Guttenberg, auf dem Boulevard plump-vertraulich &quot;KTG&quot; oder einfach nur &quot;Theo&quot; genannt, aber da machen wir nicht mit, weil ein Minimum an Respekt ihm wenn schon nicht wegen eines akademischen, dann wenigstens wegen des Adelstitels gebührt, Baron Karl-Theodor zu Guttenberg also ist wirklich der verabscheuungswürdige Buhmann, als den ihn die &quot;Bild&quot; und der Rest der Welt im Zuge der Plagiatsaffäre entlarvten.</description>
                        
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                        <title>Alles kein Problem</title>
                        <description>Den Anwender als Tester zu missbrauchen hat bei Microsoft bekanntlich eine so lange Tradition, dass man sich für Kritik daran eigentlich zu schade ist. Nachdem jedoch das Chapter Houston des Blickwendung-Fanclubs leichte Unzufriedenheit über tendenziell einseitige Zielauswahl (Zitat: &quot;Who is this f*cking Telekom you keep raving about, anyway?!?&quot;) äußert, springen wir mal über unseren Schatten und wenden den Blick diesem eindeutig globalen Phänomen zu.</description>
                        
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                        <title>&quot;Voll im Rahmen der Erwartungen&quot;</title>
                        <description>... liegen, erklärte Telekom-Chef René Obermann anlässlich der Vorlage seiner Zahlen fürs dritte Quartal 2010, die finanzielle und operative Entwicklung des einstigen Telefonmonopolisten. Dem kann man auch als Verbraucher vorbehaltlos zustimmen: Voll den geheimsten Erwartungen entsprechend, hört der Ärger mit dem Bonner Moloch nicht einmal auf, wenn man eigentlich schon längst kein Kunde mehr dort ist.</description>
                        
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                        <title>L'Immortel</title>
                        <description>(Richard Berry, F 2010, 115 Minuten) Und siehe, es ist möglich: Man kann mit vergleichsweise bescheidenen 20 Millionen Euro einen in jeder Hinsicht gelungenen Gangsterfilm drehen, ganz ohne Schönlinge der Milchbubi-Klasse, Ex- oder Fast-Supermodels und schmerzhaft vorhersehbare Dialoge.</description>
                        
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                        <title>Krisengewinn</title>
                        <description>Krise hier, Krise da, allenthalben alles übel, man mag's schon gar nicht mehr so recht hören. In so einem Fall sollte man, erklären uns Lebensberater (das sind die, die es trotz basically ähnlich schwammiger Qualifikation nicht zum Unternehmensberater gebracht haben und deswegen von der Veröffenlichung billiger Goldmann-Taschenbücher leben müssen), das Positive an dem ganzen Schlamassel suchen.</description>
                        
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                        <title>Today Is A Good Day</title>
                        <description>(New Model Army, 2009) Na also. Die Durststrecke ist überwunden, oder zumindest von einer Oase unterbrochen. New Model Army, unter Experten als beste Rockband überhaupt unumstritten, hat nach zwei etwas durchhängenden Alben wieder hingelangt. Wurde auch Zeit, denn selbst so eine Band wird nicht jünger, sondern nur etwas langsamer alt. Jetzt steht das 30. Bühnenjubiläum an, und wie's scheint, wirkt der Gedanke auf die &quot;letzten echten Lederjackenträger&quot; (Lexikon der Rockmusik) inspirierend.</description>
                        
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                        <title>Ich bin wohl doch blöd.</title>
                        <description>Eine klare Meinung dazu hat der Kunde des Media-Markts, glaubt man der Werbeagentur der Elektrokramladenkette. Nun kann man darüber geteilter Meinung sein und argwöhnen, Agentur und Auftrageber hielten den Kunden tatsächlich im Gegenteil für blöd.</description>
                        
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                        <title>Business, krank</title>
                        <description>Freilich ist das schmerzlich. Eine öde Null zu sein, außer Arbeit und Erwerb sinnlosen Krempels - Entschuldigung: Shoppen - nichts drauf zu haben. Es lässt sich etwas dämpfen, indem man sich in RTL-Talkshows noch blödere Typen reinzieht, aber die Methode ist, zumal, wenn man bisschen Intelligenz sein Eigen nennt, endlich. Zum Glück gibt's Lifestyle-Experten mit einer nachhaltigeren Lösung, nur 6 Euro pro Dosis. Der Wirkstoff: Du bist gar kein konsumbesessenes Kasperl, du bist ein ... Business Punk!</description>
                        
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