:: auf der Leinwand
(Josef Fares, Schweden/Dänemark 2003, 90 Minuten) Haben Sie auch von "Jalla! Jalla!" gehört, es aber dann irgendwie nicht geschafft, ihn auch wirklich zu sehen? Jetzt wissen wir's: Vermutlich war das ein Fehler. Mit "Kops" liefert der erst 27jährige Josef Fares, geboren im Libanon, aufgewachsen in Schweden, seinen zweiten Film ab, in dem wieder sein älterer Bruder Fares Fares (ja ja, das gibt's) eine Hauptrolle spielt.
(Stephen Norrington, USA 2003) Es gibt Filme, von denen erwartet man eigentlich von vorherein nichts Außergewöhnliches, sondern einfach nur einen Abend mit guter Unterhaltung. "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen" ist so einer: Man sieht den Trailer irgendwo, denkt "ach, noch so eine rasante Comic-Verfilmung, bestimmt ganz spaßig", und findet sich dann irgendwann später in der Vorstellung wieder. Leider.
(Leander Haußmann, Deutschland 2003, 105 Minuten) Am Anfang ist das Beck's: Plakate, Flaschen, Bierdeckel, bis in die Wiege seiner taggeträumten Babies hinein verfolgt Beck's Herrn Lehmann. Das geht den ganzen Film so, und erst - sitzenbleiben! - im Abspann, wenn man das dreiste Product Placement grinsend eigentlich schon cool findet, erfährt man, "Von Beck's gab's nichts - scheiß' der Hund drauf".
(Martin Scorsese, USA 2002, 165 Minuten) Leonardo DiCaprio drängt mit Wucht zurück auf die Leinwand: Nach seinem Aufschwung im Kielwasser der Titanic und einer angemessen Phase zum Ausleben adäquater Jungstar-Allüren zieht es ihn nun, erwachsener geworden, wieder vor die Kamera.


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