Endlich Gewissheit: Baron Karl-Theodor zu Guttenberg, auf dem Boulevard plump-vertraulich "KTG" oder einfach nur "Theo" genannt, aber da machen wir nicht mit, weil ein Minimum an Respekt ihm wenn schon nicht wegen eines akademischen, dann wenigstens wegen des Adelstitels gebührt, Baron Karl-Theodor zu Guttenberg also ist wirklich der verabscheuungswürdige Buhmann, als den ihn die "Bild" und der Rest der Welt im Zuge der Plagiatsaffäre entlarvten.
(Eric Valette, F 2011, 102 Minuten) Noch einer aus der Liga von "L'immortel". Frankreichs Alleskönner Albert Dupontel spielt einen eingebuchteten Bankräuber, der unwissentlich Frau, Kind und Beute einem pädophilen Psycho auf dem Silbertablett präsentiert. Als er's merkt, bleibt natürlich nur ein Ausweg: Bei der ersten Gelegenheit raus aus dem Knast und hinterher. Leichter gesagt als getan, zumal ihm erst noch ein Haufen russischer Mithäftlinge und ein fieser Wärter an den Kragen wollen.
(Bon Jovi, Island, 2009) Selbsttest meiner mentalen Stabilität: Kann ich ein Album von Bon Jovi besprechen? Argh. Und kann ich das dem arglos reingesurften User zumuten? Argh. Leihen wir uns eingangs Kraft bei einem Zitat der weithin fehleingeschätzten "Bloodhound Gang": "I hate Jon Bon Jovi but I hate his music more" ('Shut Up'/'One Fierce Beer Coaster', 1996). Schön die Kurve gekriegt, gell? Nicht? Okay, ich geb's zu: Natürlich habe ich "The Circle" noch nie gehört, zumindest nicht wissentlich.
(Douglas Adams, 1979 - 1992) Britischer Humor - oder das, was man auf der Insel als solchen ausgibt - ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Man denkt schaudernd an Benny Hill und derlei Scheußlichkeiten. Oder fragt sich wieder einmal fassungslos, wie die Monty Phthons es trotz Abwesenheit jedweder Komik in den weltweit gültigen 'Das ist sooo lustig'-Status schafften. Anders sieht das mit Douglas Adams aus, dem bislang einzigen Schöpfer einer vierteiligen Trilogie in fünf Bänden.



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