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Lächeln!

Krise hier, Krise da, allenthalben alles ganz schön übel, man mag's eigentlich schon gar nicht mehr so recht hören. In so einem Fall sollte man, erklären uns berufsmäßige Lebensberater (das sind die, die es trotz basically ähnlich schwammiger Qualifikation nicht zum Unternehmensberater gebracht haben und deswegen von der Veröffenlichung billiger Goldmann-Taschenbücher leben müssen), das Positive an dem ganzen Schlamassel suchen. Und tatsächlich: Die Krise hat auch ihr Gutes.

fad

(Quentin Tarantino, USA/D 2009, 153 Minuten) Brad Pitt, eine Latte wohlwollender Kritiken und die nicht-tot-zu-kriegende Erinnerung an "Pulp Fiction" verschwören sich, um den arglosen Filmfan zu Tarantinos neuestem Werk ins Kino zu locken. Spätestens nach der ersten von gut zweieinhalb Stunden dämmert einem dann, was man schon nach "Death Proof" befürchtet, aber erfolgreich verdrängt hatte - obwohl man durch den Namen Til Schweigers gewarnt hätte sein sollen.

(New Model Army, 2009) Na also. Die Durststrecke ist überwunden, oder zumindest von einer Oase unterbrochen. New Model Army, unter Experten als beste Rockband überhaupt unumstritten, hat nach zwei etwas durchhängenden Alben wieder hingelangt. Das wurde wohl auch Zeit, denn selbst so eine Band wird nicht jünger, sondern nur etwas langsamer alt. Kommendes Jahr steht das 30. Bühnenjubiläum an, und wie's scheint, wirkt der Gedanke auf die "letzten echten Lederjackenträger" (Musiklexikon) inspirierend.

(Douglas Adams, 1979 - 1992) Britischer Humor - oder das, was man auf der Insel als solchen ausgibt - ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Man denkt schaudernd an Benny Hill und derlei Scheußlichkeiten. Oder fragt sich wieder einmal fassungslos, wie die Monty Phthons es trotz Abwesenheit jedweder Komik in den weltweit gültigen 'Das ist sooo lustig'-Status schafften. Anders sieht das mit Douglas Adams aus, dem bislang einzigen Schöpfer einer vierteiligen Trilogie in fünf Bänden.